Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der digital signage-Ausgabe 1 2026 auf Seite 66 bis 37.
Lesedauer: circa 1,5 Minuten
Der DooH-Markt im deutschsprachigen Raum wächst mit bemerkenswerter Geschwindigkeit. Immer mehr Flächen werden digitalisiert, die programmatische Anbindung nimmt rasant zu und macht erstmals sichtbar, welchen Beitrag DooH entlang des gesamten Funnels (Weg, den eine Person vom ersten Kontakt mit einer Marke bis zum Kauf durchläuft) leisten kann. Was früher als digitale Ergänzung klassischer Plakatflächen galt, wird 2026 zu einem strategischen Medium, das Marken präzise und kontextsensibel begleitet. Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen, doch die Dynamik verändert bereits heute, was guter DooH-Content leisten muss. Im internationalen Vergleich ist DACH schon heute ein starker und reifer DooH-Markt, auch wenn Länder wie UK, Kanada oder die USA programmatisch früher gestartet sind. Deutschland holt rasant auf, weil die Auswahl an Inventaren, Kontextmöglichkeiten und Messmethoden Monat für Monat wächst. Für Marken bedeutet das: Jetzt ist der Moment, eigene Erfahrungen zu machen, bevor DooH endgültig zum festen Bestandteil moderner Media-Pläne wird.
Was guter Content können muss
DooH ist ein Medium des Moments. Es gibt nicht den einen perfekten Inhalt, sondern klare Anforderungen je nach Umfeld. Im Upper Funnel wirken starke Visuals und eindeutiges Branding am besten. Im Mid-Funnel hingegen entscheidet der Kontext – beispielsweise Sportswear im Fitnessstudio oder B2B-Kommunikation im Büro. Am Point of Sale dominieren wiederum Produktnähe und klare Kaufimpulse. Unabhängig vom Funnel gilt jedoch: DooH entfaltet seine Wirkung dann am stärksten, wenn Motive einfach, kontextsensibel und in Sekunden erfassbar sind.
David von Hilchen, Sales Director, Stackadapt

