Panasonic hat bekanntgegeben, dass sie 100 Prozent der ausgegebenen Anteile von Hive übernommen hat. Damit will das Unternehmen seine Kompetenzen in den Bereichen Medienwiedergabe und -steuerung für immersive und fest installierte Umgebungen stärken.
Hive weiterhin als eigenständiges Unternehmen
Die Übernahme soll einen Schritt in Panasonics Entwicklung vom hardwareorientierten Hersteller zu einem Anbieter visueller Lösungsökosysteme markieren und das Angebot auf Software-, Workflow- und integrierte Medienbereitstellungslösungen erweitern. Hive wird gleichzeitig als eigenständiges Unternehmen mit einem herstellerneutralen Marktansatz operieren. Panasonic plant, das weitere Wachstum von Hive zu unterstützen und dabei die Unabhängigkeit, Agilität und Offenheit zu bewahren. So soll Kontinuität für bestehende Kunden und Partner sowie jene, die Hive zusammen mit Projektor- und LED-Display-Marken außerhalb von Panasonic einsetzen, gewährleistet werden. Media-Server spielen laut Panasonic eine zentrale Rolle in immersiven Umgebungen und großformatigen visuellen Installationen, indem sie die Wiedergabe, Synchronisierung und Steuerung von Inhalten über mehrere Displays und Oberflächen hinweg ermöglichen. Mit Hive will das Unternehmen seine Fähigkeit erweitern, Kunden nicht nur am Display-Endpunkt zu unterstützen, sondern über Teile des Workflows hinweg. Die Beeblade-Plattform von Hive basiert auf dem Intel Smart Display Module (SDM)-Standard und ermöglicht die direkte Integration mit Projektoren, Direct-View-LED-Displaysystemen und professionellen Displays.
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Panasonic betrachtet den Media-Server-Markt als Wachstumsbereich, gestützt durch eine zunehmende Nachfrage nach immersiven Attraktionen, Museen, Themenumgebungen und anderen permanenten visuellen Installationen. Die Media-Server von Hive werden in unterschiedlichen Projekten eingesetzt. Darunter die BBC Earth Experience, das Nationalmuseum von Katar und die Ausstellung von Michelangelos Sixtinischer Kapelle. Für Kunden soll die Kombination einen Mehrwert schaffen: durch größere Flexibilität bei der Bereitstellung, einen geringeren Infrastrukturbedarf, weniger externe Geräte, vereinfachte Verkabelung sowie eine optimierte Installation und Bedienung.

