Bild: Leyard Europe
Für Studio- und On-Camera-Anwendungen präsentiert Leyard Europe auf der IBC 2026 in Amsterdam die LED-Videowandlösung Planar Directlight Pro. Die Displays arbeiten mit einem Pixelpitch von 0,9 Millimetern und sind damit auch für Aufnahmen aus kurzer Distanz ausgelegt. Zu den technischen Eckdaten gehören eine Helligkeit von bis zu 1.000 Nits, eine Bildwiederholrate von 3.840 Hz und ein Kontrastverhältnis von 10.000:1. Der Farbraum deckt mehr als 93 Prozent des DCI-P3-Standards ab, während eine Helligkeits- und Farbgleichmäßigkeit von mindestens 97 Prozent für ein homogenes Bild sorgen soll. Die Betrachtungswinkel betragen mehr als 170 Grad horizontal und 140 Grad vertikal.
Für den Einsatz in Studios ist die Directlight Pro-Serie lüfterlos ausgeführt und erreicht laut Herstellerangaben einen Geräuschpegel von unter 30 dBA. Damit sollen störende Betriebsgeräusche in schallempfindlichen Produktionsumgebungen vermieden werden. Die Module lassen sich von der Vorderseite aus warten. Ein Modulverriegelungsmechanismus erleichtert dabei den Wartungszugang. Die Lebensdauer gibt der Hersteller mit 100.000 Stunden an. Auch bei der Installation bietet die LED-Wand konstruktive Besonderheiten. Die um 45 Grad abgeschrägten Gehäusekanten ermöglichen es, Displays um 90-Grad-Ecken zu führen. Dadurch lassen sich auch ungewöhnliche Studiogeometrien realisieren. Neben der DirectLight-Pro-Serie gehört ein gebogenes LED-Banner der LN-Serie zum gezeigten Aufbau.
Auf der IBC 2026, die vom 11.-14. September in Amsterdam stattfindet, wird Directlight Pro nicht als Einzelprodukt, sondern in einer funktionierenden Studio-Produktionsumgebung am Stand 9.D01 gezeigt. Die Hauptwand besteht aus einer Anordnung von 12 mal 6 Cabinets, ergänzt durch ein seitlich hochkant installiertes 4 mal 6-Display. Zusammen mit dem gebogenen LN-LED-Banner bilden die Displays die visuelle Umgebung für eine Live-Produktion. Die Demonstration zeigt dabei einen durchgängigen IP-basierten Produktionsablauf nach SMPTE ST 2110 und bindet neben der LED-Verarbeitung auch Kameras, Live-Production- und Studioautomatisierung ein.

