Bild: Beamr
Beamr integriert die NVIDIA Video Super Resolution-Technologie in bestehende Produktions- und Auslieferungsketten und möchte die Ergebnisse mithilfe subjektiver Zuschauertests bewerten. Live-Demonstrationen gibt es dazu auf der IBC 2026 im RAI Amsterdam vom 11. bis 14. September. Damit will der Anbieter von Technologien und Lösungen zur Videooptimierung künftig KI-gestütztes Upscaling für Live-Sport, Broadcast- und Streaming-Inhalte anbieten. NVIDIA Video Super Resolution soll, wie das israelische Unternehmen weiter mitteilt, mit Beamrs Emmy-prämiertem Content-Adaptive Bitrate Encoding (CABR) kombiniert und in bestehende Produktions- und Auslieferungsprozesse integriert werden können. Der kombinierte Workflow verwandele vorhandene HD-Signale von Broadcastern in ein 4K-Seherlebnis, ohne die zusätzlichen Übertragungskosten, die normalerweise mit Upscaling verbunden seien. Gezeigt wird die neue Technologie in Amsterdam am Stand 1.D22 (Halle 1). Die Produktion nativer 4K-Inhalte war bislang für die meisten Live-Produktionen zu kostenintensiv. Die von NVIDIA unterstützte Beamr-Pipeline verlagere diese Entscheidung wieder in die Hände der Broadcaster. NVIDIA Video Super Resolution skaliert nach eigenen Angaben HD-Quellen innerhalb der Produktionskette hoch, sodass der Prozess kontrolliert und überprüft werden kann. Anschließend sorge Beamrs CABR-Encoding dafür, dass die resultierenden Streams bis zu 50 Prozent kleiner sind als bei herkömmlichen Kodierungsverfahren. Das Ergebnis sei eine Premium-Bildqualität ohne entsprechende Mehrkosten bei der Auslieferung. Die gesamte Verarbeitungskette laufe vollständig auf NVIDIA RTX PRO GPUs und könne sowohl in der Cloud als auch lokal (On-Premises) betrieben werden. Broadcaster, Rechteinhaber und Streaming-Plattformen, die die IBC 2026 besuchen, können unter beamr.com/ibc26 einen Termin für ein Meeting oder eine Live-Demonstration vereinbaren oder spontan den Messestand besuchen.

