Bild: Samsung
Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der digital signage-Ausgabe 2 2026 auf Seite 36 bis 37.
Lesedauer: circa 1,5 Minuten
Professionelle Displays sind heutzutage nicht mehr nur eine reine Anzeigefläche, sondern integrierte Lösungen – mit dieser Überzeugung gestaltete Samsung seinen Auftritt bei der diesjährigen Integrated Systems Europe in Barcelona. Das Unternehmen zeigte vor Ort sowohl neue als auch altbewährte Lösungen.
Im Gespräch mit Amit Chatterjee, Manager Presales Solutions bei Samsung, haben wir über aktuelle Trends, Samsungs Lösungen für die Bereiche Retail und Corporate sowie die Relevanz von Software und CMS gesprochen.
Reales und Digitales verbinden
Im Mittelpunkt des ISE-Auftritts stand das Samsung Spatial Display. „3D-Tiefendisplays gibt es bereits mit einer circa einen Meter tiefen Box, in die ein Hologramm projiziert wird. Wir bringen das Ganze nun als Display-Variante auf den Markt“, erklärt Amit Chatterjee. Im Gegensatz zu der „Box-Lösung“ ist das Display lediglich fünf Zentimeter tief, hat aber ebenfalls den Effekt eines immersiven Seherlebnisses. Ein mögliches Anwendungsszenario sind Fashion Stores: Hier ließe sich beispielsweise der Effekt erzeugen, dass gerade ein echtes Model durch den Laden läuft und die neueste Kollektion präsentiert. In eine ähnliche Richtung geht auch der Gedanke hinter dem Transparent Micro LED Display, welches Samsung bereits 2024 vorstellte. „Ich schaue im Prinzip durch eine Glasscheibe, die mir jedoch gleichzeitig Informationen bietet“, erklärt Amit Chatterjee. Auch hier lässt sich die physische Welt mit der digitalen verbinden; im Retail-Bereich wäre ein Anwendungsbeispiel, ein neues Paar Schuhe hinter dem Display zu zeigen und die zugehörigen Informationen „schweben“ darum herum. Anwendungen wie diese erzeugen Aufmerksamkeit bei den Kunden und schaffen die Möglichkeit, bestimmte Produkte hervorzuheben und besonders in Szene zu setzen – wodurch im besten Fall ein Kaufimpuls erzeugt wird.
Sina Eilers

