Die erstmals durchgeführte Studie „Dmexco Marketing Reality-Check“ zeigt laut aktueller Presseinformation, dass die Marketingbudgets deutscher Unternehmen trotz verhaltener Wirtschaftserwartungen überwiegend stabil bleiben oder im nächsten Jahr steigen sollen. Gleichzeitig zeigt die Befragung ein Spannungsfeld zwischen den technologischen Entwicklungen und Investitionsplänen auf Unternehmensseite und der Akzeptanz bestimmter Anwendungen auf Verbraucherseite.
Die Studie soll künftig jährlich erscheinen und beleuchtet zentrale Entwicklungen im Marketing – von Budget-Sentiment und relevanten Kommunikationskanälen bis zur geplanten Nutzung von KI. Auf Verbraucherseite untersucht sie, wie Werbung wahrgenommen und akzeptiert wird. Ziel sei ein wiederkehrender Benchmark, der den Marketing-Entscheidern praxisnahe Orientierung für Budgetallokation und KPI-Steuerung bietet und gleichzeitig Trends im digitalen Marketing liefern soll.
Technologie sei dabei der wichtigste Treiber: Für 35 Prozent der Befragten sind technologische Veränderungen – etwa durch KI – ausschlaggebend für Investitionen ins digitale Marketing. Fast ebenso wichtig sei die Messbarkeit von Kampagnen (32 Prozent). Auch Wettbewerbsdruck, gesetzliche Regulierungen wie der Datenschutz und das Konsumklima würden eine Rolle spielen.
Bei der Wahl der Kommunikationskanäle setzen laut der Studie Marketingverantwortliche vor allem auf Etabliertes. 35 Prozent halten die Online-Suche, etwa über Google, für besonders geeignet, um ihre Zielgruppen zu erreichen. Social Media folgt mit 32 Prozent, Owned Content wie die eigene Website oder Newsletter mit 23 Prozent. Anwendungen wie ChatGPT spielen mit 7 Prozent bislang eine deutlich kleinere Rolle.
Unternehmen planen aber, KI in den kommenden zwölf Monaten in unterschiedlichen Bereichen verstärkt einzusetzen: 36 Prozent der Befragten wollen KI stärker nutzen, um effizienter zu arbeiten. 30 Prozent nennen Kundenservice, 28 Prozent Content-Creation, 24 Prozent Kampagnenoptimierung und 23 Prozent Analyse und Attribution. 17 Prozent planen einen verstärkten Einsatz für die Personalisierung ihres Marketings.

