Bild: Dmexco
Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der digital signage-Ausgabe 3 2026 auf Seite 5 bis 6.
Lesedauer: circa 1 Minute
Welche Rolle spielt DS im Zusammenspiel zwischen Retail Media, datengetriebenem Marketing und Omnichannel-Strategien?
Verena Gründel, Director Brand & Communications Dmexco: „Digital Signage entwickelt sich vom digitalen Bildschirm zu einem intelligenten Touchpoint im Commerce-Media-Ökosystem. Es verbindet die Reichweite des stationären Handels mit den Steuerungsmöglichkeiten digitaler Werbung und schließt damit eine Lücke zwischen Online- und Offline-Marketing. Entscheidend ist, dass Händler und Marken heute Kampagnen kanalübergreifend planen, ausspielen und messen können. Gleichzeitig liefern Digital-Signage- Netzwerke wertvolle Daten über Aufmerksamkeit, Standort und Kaufkontext, die wiederum in die Omnichannel-Strategien einfließen. Gerade in einer Zeit, in der Cookies an Bedeutung verlieren und First-Party-Daten wichtiger werden, gewinnt der Point of Sale als Daten- und Kommunikationspunkt an Relevanz.“
Wie verändert Ihrer Einschätzung nach Retail Media die Zusammenarbeit zwischen Marken, Handel und Technologieanbietern?
Verena Gründel, Director Brand & Communications Dmexco: „Grundlegend. Händler werden zu Publishern. Marken steigern über ihr Budget ihre Sichtbarkeit. Technologieanbieter schaffen die Infrastruktur, um Kampagnen kanalübergreifend auszusteuern und zu messen. Der gemeinsame Nenner sind Daten, die Händlern wie Marken in dem Umfang heute zum ersten Mal vorliegen. Wer First-Party-Daten intelligent nutzt und gleichzeitig vertrauensvolle Partnerschaften aufbaut, kann Kunden deutlich relevanter ansprechen. Erfolgreich sind diejenigen, die Technologie, Handel und Markenstrategie nicht getrennt denken, sondern gemeinsam weiterentwickeln.“
Die Fragen stellte Regina Pawlowski.

