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Anmerkung der Redaktion: Hierbei handelt es sich lediglich um einen Auszug. Den vollständigen Beitrag finden Sie in der digital signage-Ausgabe 3 2026 auf Seite 16 bis 23.
Lesedauer: circa 1,5 Minuten
DooH war gestern – Programmatic DooH (pDooH) lautet das neue Stichwort. Die Vorteile im Vergleich zur klassischen Version: Es ist flexibler, schneller buchbar und lässt sich nahtlos in andere digitale Medienkanäle integrieren. „Kampagnen können auf Basis von Echtzeitdaten sofort gestartet, angepasst oder pausiert werden. Werbebudgets konzentrieren sich auf besonders wertvolle Kontaktzeitfenster, statt pauschal für Zeiten mit geringer Reichweite zu zahlen“, führt Lukas Danek, Co-Founder & Chief Product Officer, signageOS, weiter aus. Darüber hinaus entfallen manuelle Buchungsprozesse, und Werbetreibende sind in der Lage, netzwerkübergreifend bei verschiedenen Medienanbietern einzukaufen. Die Messbarkeit kann zudem mit der anderer digitaler Mediankanäle mithalten. Dorota Karc, Deputy Director Digital and Programmatic, Wall Decaux, ergänzt: „Während sich klassische Buchungen typischerweise auf Reichweite und Wochenbuchungen für gesamte Netzwerke konzentrieren, bietet Programmatic deutlich mehr Präzision bei Zielgruppen, Zeitfenstern und Kontexten.“
Deutschland ist Vorreiter
Programmatic DooH ist mittlerweile Standard in der DACH-Region, und Deutschland nimmt Andreas Heintze, SVP Product Management & Marketing bei Ströer Media Solutions, zufolge eine Vorreiterrolle ein. Laut dem Institute for Digital Out of Home wird hierzulande inzwischen mehr als die Hälfte der digitalen Außenwerbung programmatisch gebucht. „Der DACH-Markt hat inzwischen einen Reifegrad erreicht, bei dem pDooH den Status einer Innovation hinter sich lässt und zu einem festen Bestandteil der Omnichannel-Mediaplanung wird“, sagt Stefan Pittl, Senior Business Development Manager DACH & CEE, Navori Labs. Das hat zur Folge, dass Werbetreibende zunehmend dieselbe Flexibilität, Automatisierung und datengetriebene Optimierung erwarten, die sie bereits aus der digitalen Werbung kennen. Mittlerweile öffnen laut Julian Plange, Geschäftsführender Teilhaber, seatback, verstärkt auch kleinere und spezialisierte Netzwerke ihre Inventare für den automatisierten Einkauf. „Der DooH-Markt steht gerade vor dem nächsten Entwicklungsschritt: von der programmatischen Buchung hin zur datengetriebenen und zunehmend automatisierten Steuerung von DooH.“
Sina Eilers

