Bild: seatback
Seatback, Dienstleister für cloudbasierte Digital-out-of-Home-(DooH)-Lösungen, erweitert ihr Content-Management-System adplacer CMS um die adplacer plus App. Damit reagiert das in Köln ansässige Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach mehr Handlungsfähigkeit der lokalen Verantwortlichen vor Ort und ermöglicht es Betreibern von Digital Signage-Netzwerken gleichzeitig, die zentrale Content-Hoheit beizubehalten.
Als individuell konfigurierbares Add-on zum adplacer CMS kann die adplacer plus App ab sofort von Unternehmen, die über ein lizensiertes adplacer CMS verfügen, eingesetzt werden. Die responsive Benutzeroberfläche der App lässt sich am Desktop, auf dem Tablet oder per Smartphone verwenden. Ausgangspunkt der adplacer plus App ist das zentrale Asset-Management, mit dem Motive und Templates bereitgestellt werden. Diesen werden Markt- oder Standortgruppen zugeordnet und mit Laufzeiten versehen. Auch Kreativagenturen können online in den Prozess eingebunden werden und neue Assets direkt zur Prüfung und Freigabe bereitstellen. Die Zentrale entscheidet dann, welche Inhalte wann und an welchen Standorten verfügbar sind. Der Produktnutzen ergibt sich aus der Kombination eines kontrollierten Prozesses von der zentralen Freigabe der Inhalte bis zu ihrer lokalen Ausspielung auf dem jeweils passenden Screen vor Ort.
Die standort-basierte Ausspielung von Content lässt sich in vier Schritten steuern: Zunächst wählen Nutzer einen freigegebenen Inhalt oder ein vorbereitetes Template aus. Anschließend ergänzen sie die zulässigen Variablen und legen die gewünschten Screens sowie den Ausspielungszeitraum fest. Produkt- und Preisdaten werden danach über Schnittstellen aus einer Pricing Software oder Warenwirtschafts- und Kassensystemen übernommen.
Ein integrierter Sendeplan soll zeigen, welche Inhalte aktuell und künftig auf welchen Screens ausgespielt werden. Bei Bedarf können berechtigte Verantwortliche zentral bereitgestellte Motive auch pausieren, beispielsweise wenn ein Angebot am Standort nicht mehr verfügbar oder relevant ist. Entscheidend ist, dass die Datenübernahme kein verpflichtender Schritt ist, sondern eine optionale, individuell konfigurierbare Option, die berechtigten Verantwortlichen großer Retail-Ketten zur Verfügung steht.

